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am Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft

(Schwerpunkt Sprachlehrforschung Französisch) von

      Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann

 

 

Die Arbeitsschwerpunkte des Lehrstuhls im Bereich der französischen und spanischen Sprachwissenschaft sind breit gefächert und liegen im Bereich Kontrastive Linguistik/Sprachvergleich/Mehrsprachigkeit, der Text- und Varietätenlinguistik, der Grammatikographie, der linguistischen Metaphernforschung, der Sprachpolitik und Sprachpflege, der Sprachreflexions- und Sprachbewusstseinsforschung, der Sprach- entwicklung in den neuen Medien sowie in den Verbindungen von Sprachwissenschaft und Sprachlehre. Neben aktuellen Fragen wird auch die historische Dimension der Themen einbezogen. Ein zentraler Aspekt ist die anwendungsbezogene Perspektive. Dem Schwerpunkt Sprachlehr- und Sprachlernforschung tragen spezielle Seminare für Lehramtsstudierende Rechnung, die Brücken zwischen Theorie und Praxis schlagen. Die Grundlagen und neuesten Entwicklungen der Mehrsprachigkeitsforschung werden regelmäßig in Veranstaltungen vermittelt, die mit Schulprojekten gekoppelt sind. In diesem Bereich besteht auch eine enge Kooperation mit den Universitäten Luxembourg und Metz, die sich in der Lehre in Veranstaltungen im Rahmen der Universität der Großregion spiegelt. Einmal im Jahr wird der Französischlehrertag durch den Lehrstuhl mit organisiert und veranstaltet. Weitere Veranstaltungen greifen aktuelle Forschungsfragen auf oder laden Studierende zu einem Blick in die wissenschaftliche Praxis ein (z.B. Exkursionen). Auch der interdisziplinäre Gedanke spielt eine wesentliche Rolle (z.B. "HS Regional und Minderheitensprachen in Europa"). Zu allen Themen werden Abschlussarbeiten vergeben.

An den Lehrstuhl gebunden ist das Katalanisch-Lektorat.